Urlaub auf Thulagiri
Wer sich für bei seinem Maledivenurlaub für Thulagiri entscheidet, tut dies vornehmlich aus zwei Gründen: Die kurze Anfahrtszeit ab Flughafen und die einzeln stehenden Bungalows.
Erstere beträgt nicht einmal 20 Minuten mit dem Boot, für einzeln stehende Bungalows mit entsprechender Privatsphäre muss man ansonsten wesentlich tiefer in die Tasche greifen, als auf diesem 3-Sterne Resort im Nord-Male Atoll. Zudem wirken die kleinen Häuschen, von denen es rund 50 gibt (zusätzlich zu den circa 30 Wasserbungalows in der Lagune), wirklich sehr idyllisch mit ihren palmbedeckten Dächern. Auch innen machen die Zimmer einen gepflegten Eindruck. Nicht übermäßig luxuriös, aber mit allem ausgestattet, was man im Malediven-Urlaub am Nötigsten braucht. Also vor allem eine gut funktionierende Klimaanlage und einen Kühlschrank! Zu jedem der Häuschen gehören zwei nummerierte Liegestühle mit Auflagen, die man entweder vor seinem Bungalow stehen lassen oder – sofern man keinen „schönen“ Strandabschnitt vor dem Zimmer hat – auch zur Lagune mitnehmen kann. Einziger Nachteil für mich war, dass die Bungalows keine offene Außendusche im typischen Maledivenstyle hatten.
Wie auf jeder Insel gibt es natürlich auch auf Thulagiri gute und weniger gute Standorte der einzelnen Häuser. So befinden sich manche der Bungalows sehr zurückgesetzt, fast schon im Inselinneren, andere haben einen Wellenbrecher aus Korallengestein direkt vor der Terrasse, während die nächsten Bungalows lediglich 3 Meter entfernt vom Meer mit direktem Zugang ins Wasser stehen. Wir hatten jedoch mit unserer Lage Glück. Unser Häuschen stand zwar nicht in erster Reihe direkt am Strand, dafür aber nur leicht zurückgesetzt und mit schönen schattenspendenden Palmen umgeben.
Auch wenn man nicht unbedingt zum Essen auf die Malediven fliegt – das vom österreichischen Chefkoch zubereitete Buffet war wirklich ein Highlight, auf das man sich täglich wieder aufs Neue gefreut hat. Im halboffenen Restaurant direkt am Strand saß man gemütlich an Zweiertischen. Täglich gab es leckere, sich abwechselnde Themenabende mit den unterschiedlichsten Fisch- und Fleischgerichten und immer ein riesiges Salatbuffet. Die Getränkepreise lagen mit 3 US Dollar für ein großes Wasser und 4 US Dollar für ein Bier durchaus im maledivenüblichen Rahmen.
Sehr schön war auch das Schnorcheln in der Lagune. Bereits nach wenigen Metern war man von unzähligen kleinen bunten Fischen umgeben. Wer größere Drückerfische, kleine Riffhaine oder Manta-Rochen sehen wollte, konnte zum Hausriff schwimmen, das rund 300 Meter entfernt liegt. Leider gibt es dort nur 2 Ein- und Ausstiege, sodass man für einen Schnorchelgang immer die halbe Insel umrunden muss.
Fazit: Thulagiri bietet wirklich viel Malediven für verhältnismäßig kleines Geld. Mich haben eigentlich nur zwei Dinge gestört: Zum einen benötige ich auf solchen traumhaften Inseln nun wirklich keinen Swimmingpool, zum anderen hat die Nähe zu Male und der Hauptinsel auch gewisse Nachteile. Viele andere Inseln in Sichtweite sowie ein reger Wasserflugzeugverkehr, der zwar nicht immer hörbar aber doch sichtbar war, beeinträchtigen doch etwas das sprichwörtliche einsame Robinson-Feeling der Malediven.
Erstere beträgt nicht einmal 20 Minuten mit dem Boot, für einzeln stehende Bungalows mit entsprechender Privatsphäre muss man ansonsten wesentlich tiefer in die Tasche greifen, als auf diesem 3-Sterne Resort im Nord-Male Atoll. Zudem wirken die kleinen Häuschen, von denen es rund 50 gibt (zusätzlich zu den circa 30 Wasserbungalows in der Lagune), wirklich sehr idyllisch mit ihren palmbedeckten Dächern. Auch innen machen die Zimmer einen gepflegten Eindruck. Nicht übermäßig luxuriös, aber mit allem ausgestattet, was man im Malediven-Urlaub am Nötigsten braucht. Also vor allem eine gut funktionierende Klimaanlage und einen Kühlschrank! Zu jedem der Häuschen gehören zwei nummerierte Liegestühle mit Auflagen, die man entweder vor seinem Bungalow stehen lassen oder – sofern man keinen „schönen“ Strandabschnitt vor dem Zimmer hat – auch zur Lagune mitnehmen kann. Einziger Nachteil für mich war, dass die Bungalows keine offene Außendusche im typischen Maledivenstyle hatten.
Wie auf jeder Insel gibt es natürlich auch auf Thulagiri gute und weniger gute Standorte der einzelnen Häuser. So befinden sich manche der Bungalows sehr zurückgesetzt, fast schon im Inselinneren, andere haben einen Wellenbrecher aus Korallengestein direkt vor der Terrasse, während die nächsten Bungalows lediglich 3 Meter entfernt vom Meer mit direktem Zugang ins Wasser stehen. Wir hatten jedoch mit unserer Lage Glück. Unser Häuschen stand zwar nicht in erster Reihe direkt am Strand, dafür aber nur leicht zurückgesetzt und mit schönen schattenspendenden Palmen umgeben.
Auch wenn man nicht unbedingt zum Essen auf die Malediven fliegt – das vom österreichischen Chefkoch zubereitete Buffet war wirklich ein Highlight, auf das man sich täglich wieder aufs Neue gefreut hat. Im halboffenen Restaurant direkt am Strand saß man gemütlich an Zweiertischen. Täglich gab es leckere, sich abwechselnde Themenabende mit den unterschiedlichsten Fisch- und Fleischgerichten und immer ein riesiges Salatbuffet. Die Getränkepreise lagen mit 3 US Dollar für ein großes Wasser und 4 US Dollar für ein Bier durchaus im maledivenüblichen Rahmen.
Sehr schön war auch das Schnorcheln in der Lagune. Bereits nach wenigen Metern war man von unzähligen kleinen bunten Fischen umgeben. Wer größere Drückerfische, kleine Riffhaine oder Manta-Rochen sehen wollte, konnte zum Hausriff schwimmen, das rund 300 Meter entfernt liegt. Leider gibt es dort nur 2 Ein- und Ausstiege, sodass man für einen Schnorchelgang immer die halbe Insel umrunden muss.
Fazit: Thulagiri bietet wirklich viel Malediven für verhältnismäßig kleines Geld. Mich haben eigentlich nur zwei Dinge gestört: Zum einen benötige ich auf solchen traumhaften Inseln nun wirklich keinen Swimmingpool, zum anderen hat die Nähe zu Male und der Hauptinsel auch gewisse Nachteile. Viele andere Inseln in Sichtweite sowie ein reger Wasserflugzeugverkehr, der zwar nicht immer hörbar aber doch sichtbar war, beeinträchtigen doch etwas das sprichwörtliche einsame Robinson-Feeling der Malediven.

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